Fliegenfischen auf Hecht

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E-Book Fly fishing for pike

"The ebook is really excellent. Comprehensive and detailed, it is a
fantastic tool for anyone thinking of trying Pike Flyfishing. Well done
Frank and Michael, it's a winning formula. All the best, Andy"

Fliegenfischen auf Hecht ist ein absolutes Highlight! Harte Bisse und wilde Kämpfe mit manchmal wirklich großen Fischen sind angesagt. Dieses umfassende, multimediale Buch erklärt mit kompetenten Texten, Fotos, Filmen und Grafiken detailliert, wie jeder engagierte Fliegenfischer zu diesem Erlebnis kommt.

Es stellt den Hecht samt den Lebensräumen und Revieren vor, die für das Fliegenfischen besonders interessant sind. Der Autor erklärt das Verhalten zu den unterschiedlichen Jahreszeiten und wie der Fischer seine Ausrüstung und Taktik darauf einstellt und so seine Chancen optimiert.

Weiter geht es mit der Wurftechnik, die der schwereren Ausrüstung und den großen Fliegen angepasst sein muss. Schließlich geht es ans Wasser, wo man erfährt, welche Möglichkeiten es gibt, die Fliege reizvoll zu präsentieren. Auch das bestmögliche Haken des Fischs nach dem Biss und das Angeln auf Großhechte gehören zu den Themen.

Schließlich stellt der Autor die nötige Ausrüstung vor und erläutert alle wichtigen Aspekte für die Auswahl. Auch Switch- und Zweihandruten werden besprochen. Klar, dass auch das viel diskutierte bisssichere Vorfach umfassend behandelt wird. Genauso stellt er seine fängigsten Fliegen vor, zu denen auch Popper und Tubeflies zählen.

144 Seiten mit 8 eingebetteten Filmen, weiteren externen Filmen sowie 158 Fotos und Grafiken

Faszination Hecht und Fliege
Reviere: Seen, Bodden und Flüsse
Jahreszeiten
Werfen
Präsentation
Biss, Drill und Landung
Specimen Hunting
Ausrüstung: Rute, Rolle, Fliegenschnüre
Vorfach
Rund um die Fliege
Muster

Ein fantastisches Buch!


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Warum Fliegenfischen auf Hecht?

Der Hecht kommt zunächst den Fliegenfischern sehr gelegen, die über kein Forellengewässer in der Nähe verfügen. Denn im Unterschied zu den Salmoniden kommt der Hecht in sehr vielen Gewässern vor. Darüber hinaus erreicht er äußerst interessante Größen. Es macht schon einen Unterschied, ob man eine 35er Portionsforelle oder einen 70-Zentimeter-Hecht in Händen hält. Außerdem lässt sich der Hecht fast das ganze Jahr über fangen.

Weiter ist es eine Tatsache, dass das Fliegenfischen auf Hecht keinesfalls eine eher erzwungene Sache ist, weil man mit der Fliege eben auch mal einen Hecht fangen möchte. Im Gegenteil: Die Fliege ist auf Hecht ein ganz hervorragender Köder mit besonderen Eigenschaften. Kein anderer Köder lässt sich so verführerisch spielend, fast auf der Stelle präsentieren. Und das pulsierende Erscheinungsbild beim Heranzupfen stellt ebenfalls eine Klasse für sich dar.

Beim Fliegenfischen müssen es nicht einmal die ganz Großen sein, die für mächtig Aufregung sorgen. Das heißt jedoch nicht, dass der Fliege eher die kleineren Fische vorbehalten bleiben – auch wenn viele Angler dieser irrigen Ansicht sind. Denn wer einem Monster die Fliege vorsetzt kann genauso wie der Spinnfischer mit einem Biss rechnen. Und kennt so ein Fisch bereits das gesamte Spinnköder-Sortiment, so nimmt er viel eher eine Hechtfliege als zum Beispiel einen Wobbler oder Blinker. Somit bildet gerade die Fliege nicht zuletzt in stark befischten (Vereins-) Gewässern einen sehr brauchbaren Schlüssel zum Erfolg.

Die richtige Hechtfliege

Prinzipiell kann man es sich beim Hechtfischen leicht machen: Hauptsache groß sollte die Fliege sein. Aber was ist, wenn der Biss ausbleibt? Stimmt die Farbe nicht, liegt man mit dem Führungsstil daneben oder ist der Streamer vielleicht doch zu groß? Als das gestaltet die Fliegenwahl so spannend und auch reizvoll. Die gute Nachricht lautet, dass es mittlerweile viele über Jahre erfolgreiche Muster gibt – mit ihnen liegt man also selten völlig daneben. Dabei kristallisierten sich auch Farben und Kombinationen heraus, die immer wieder Fische bringen.

Man kann Hechtfliegen bei den meisten Fachgeschäften für Fliegenfischer fertig kaufen oder sie selbst binden. Viele Fischer sind Freunde der zweiten Variante. Schließlich kann man sich ein Muster genau so binden, wie man es möchte, und exakt die Materialien verwenden, die man als ideal erachtet. Außerdem ist der Fliegenbinder nicht auf den Vorrat an Fertigfliegen beim Händler angewiesen. Dazu kommt der persönliche Stolz, der zum eigentlichen Fang dazukommen, hat der Hecht auf die selbstgebundene Fliege gebissen.

Die Größe liegt bei meinen Fliegen allgemein zwischen 15 und 20 Zentimetern. Futterfische mit diesem Maß sind für Hechte immer einen Angriff wert. Zudem erweckt alleine schon so ein langer Köder vermutlich mehr Aufmerksamkeit als ein kleinerer. Das gilt speziell für den Einsatz von hoch und/oder breit aufgebauten Mustern, die im Wasser einen großen Umriss zeigen und doch herrlich diffus aussehen. Jedoch können auch schlanke, feine Fliegen fangen, die sich bei stärkerem Wind noch angenehm werfen lassen, während »halbe Kaninchen« dem Wind doch sehr viel Angriffsfläche bieten. Das erschwert das Werfen sehr.

Manchmal liegt man mit einer großen Fliege ziemlich daneben. Das ist zu Zeiten der Fall, in denen sich Hechte auf kleinere Futterfische konzentrieren. Schießen zu Beispiel immer wieder nur fünf bis zehn Zentimeter lange Fischchen aus dem Wasser, wenn ein Hecht auf Jagd ist, dann passen große Streamer möglicherweise nicht ins gerade bevorzugte Schema. Dann ist es sinnvoller, entsprechend kleine Muster zu fischen, die der momentan favorisierten Nahrung viel eher entsprechen.

Rund um den Haken

Der Haken einer Hechtfliege muss hauptsächlich drei Anforderungen erfüllen: ausreichend Platz für das Bindematerial bieten, einen weiten Hakenbogen besitzen (siehe unten) und auch einen hart kämpfenden kapitalen Hecht ohne aufzubiegen sicher halten.

Die meisten Hechtfliegen werden auf Einzelhaken in den Größen 1/0 bis 6/0 gebunden, wobei einige Großhecht-Spezialisten auch besonders große Fliegen einsetzen, die auf 8/0er bis 10/0er Haken gebunden werden.

Meiner Ansicht nach bergen derart mächtige Eisen durch die entsprechend sehr lange Spitze ein großes Verletzungsrisiko für kleine Hechte, wenn diese tiefer gehakt werden. Eine kürzere Spitze dringt weniger tief ein und vermeidet meines Erachtens dadurch manche grobe Verletzung. Höher als 6/0 gehe ich nicht und fische in aller Regel 3/0er, wobei die Größen bei unterschiedlichen Marken trotz gleicher Bezeichnung selten identisch sind – also am besten in die Hand nehmen, anschauen und aussuchen.

Wichtiger als die Hakengröße, und trotzdem je nach Hakenform zu einem gewissen Grad abhängig davon, ist die Weite des Hakenbogens. Zwischen dem Hakenschenkel beziehungsweise dem darauf gebundenen Material und der Hakenspitze muss so viel freier Raum bestehen, dass der Haken beim Hecht sicher fassen kann. Ein Zentimeter sollte es wenigstens sein, besser noch 1,5 Zentimeter.

Das und sehr viel mehr gibt es im Buch "Fliegenfischen auf Hecht" zu lesen, das als gedruckte Ausgabe und als E-Book erhältlich ist.



Ein Buch, drei Ausgaben – die Unterschiede:

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